Tanzen wirkt von Kopf bis Fuß

Diese Form von Bewegung sollte es auf Rezept geben. Denn beim Tanzen trainieren Sie Ihren ganzen Körper.

GEDÄCHTNIS Bei Bewegung wird das Gehirn besser durchblutet - das macht wach, leistungs- und aufnahmefähiger, fördert die Konzentration. Das Gehirn nimmt die verschiedenen Sinneseindrücke auf und kombiniert sie miteinander. Das bringt die grauen Zellen in Topform!

Beim Älterwerden baut sich das neuronale Netz ab. Doch Tanzen hat einen sehr hohen Einfluss auf die Bildung von neuen Nervenbahnen. Das Erfolgsrezept: Tanzen aktiviert mehrere Funktionen des Gehirns gleichzeitig.

 

STOFFWECHSEL Abnehmen (und schlank bleiben) geschieht beim Tanzen fast nebenbei, da wir die fließende Bewegung zur Musik als weniger anstrengend empfinden. Tanzen beschleunigt den Stoffwechsel, es bilden sich Enzyme, die auch nach der Bewegungsphase noch Energie verbrennen.

 

MUSKELN Allein die Balance zu halten, kräftigt schon die Beinmuskeln. Nicht minder werden Rücken-, Rumpf- und Bauchmuskulatur beansprucht. Auch der Schultergürtel, im Besonderen Hals- und Nackenpartie, sind gefordert.

 

GELENKE, SEHNEN UND BÄNDER Obwohl das Tanzen an den Körper hohe physische Ansprüche stellt: Es erhält oder verbessert die Beweglichkeit der Gelenke. Anfänger meiden hüpfende Bewegungen lieber. Wichtig: Giffige Sohlen.

 

HERZ-KREISLAUF Die verbesserte Durchblutung sorgt dafür, dass mehr Sauerstoff in die Zellen gelangt. Laut einer Studie ist ein regelmäßiger Walzer bei Herzpatienten genauso effektiv wie Aufbautraining mit Fahrrad oder Laufband.

 

STIMMUNG Wer regelmäßig tanzt kann sich über vermehrte Ausschüttung von Endorphinen freuen - dieses körpereigene Hormon entspannt und macht glücklich.

 

Quelle: Vital 11/2016